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Krone Krone

Corvey (Höxter)

Erbauer: Andreas Schneider 1681

Erhaltungszustand: Das Instrument erlitt um 1830 einen tiefergreifenden Umbau, der bei der Restaurierung 1963-65 revidiert wurde. Hauptwerk und Pedal stehen auf originaler bzw. wiederhergestellter Springlade.

Die Orgel der Klosterkirche Corvey ist ein frühes Beispiel der relativ großen westfälischen Orgeln des Barock. Wie in wenigen anderen Orgellandschaften hielten die Orgelbauer der Region etwa am Bau von Springladen fest; auch landschaftstypische Register wie die dreifache Sesquialtera prägen den Klang der Orgeln dieser Region, die zudem viele Elemente des Orgelbaus der angrenzenden Niederlande weiter in das katholische West- und Süddeutschland vermittelte.

 

Disposition 1681/1965:

Manualumfang C, D – c3;
Pedal C, D –d1.

II+P

HW:
Bordun 16’
Praestant 8’
Viol di Gambe 8’
Gembshorn 8’
Quintadena 8’
Quinte 6’
Octav 4’
Quinte 3’
Groß Sesquialtera (2 2/3’+1 3/5’) 2f.
Flöte 2’
Mixtur 2’ 4f.
Zimbel 3f.
Dulzian 16’
Trompete 8’

BW:
Gedackt 8’
Octav 4’
Gedackt 4’
Gembshorn 4’
Quintflöte 3’
Blockflöt 2’
Spitzquint 11/2
Sesquialtera 3f.
Mixtur 3f.
Krummhorn 8’

P:
Praestant 16’
Quintadena 16’
Octav 8’
Mixtur 4’ 4f.
Rohrflötenbaß 1’
Posaune 16’
Trompete 8’
Cornet 4’

(modern:) 3 Koppeln, Tremulanten in den Manualen, Glockenspiel (D) im BW.

 

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