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Belzig, Marienkirche

Orgel in Belzig, Marienkirche

Johann Adolarius Papenius 1746

Erhaltungszustand: 14 der 20 Register vollständig, die übrigen teilweise erhalten. Erbaut für die Kirche in Hordorf bei Oschersleben; 1832 umdisponiert, 1917 Requirierung der Prospektpfeifen. Restaurierung durch die Firma Schuke 1977-79 und anschließend Aufstellung in Belzig.

Das von Johann Adolarius Papenius 1746 erbaute Werk ist eines der wenigen, die aus der Hand der vor allem im Harz tätigen Familie Papenius auf uns gekommen ist. Es entstand für Hordorf bei Oschersleben und wurde erst nach dem 2. Weltkrieg in Belzig aufgestellt. Papenius hatte bei der Planung und beim Bau der Orgel mit der niedrigen Decke der Hordorfer Kirche zu kämpfen und entschied sich schließlich, das übliche Oberwerk seitlich neben dem Hauptwerk aufzustellen. Es handelt sich hier um eine für ihre Region eher kleine Kirchenorgel, die dennoch sowohl dem Orgelchoral- als auch dem Triospiel genügend Möglichkeiten bietet.

 

Disposition:

II+P

HW:
Quintatön 16’
Prinzipal 8’
Gedackt 8’
Oktave 4’
Quinte 3’
Superoktave 2’
Sesquialtera 2f.
Mixtur 4f.
Trompete 8’

Seitenwerk:
Traversa 8’ (D; ab g 0 )
Gedackt 8’
Oktave 4’
Prinzipal 2’
Quinte 1½’
Mixtur 3f.
Vox humana 8’ (D; ab f 0 )
Tremulant

P:
Subbaß 16’
Oktave 8’
Oktave 4’
Posaune 16’

Koppeln SW/HW, HW/P

 

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